Gemeinschaftliches

Unsere Welt wird schöner, wenn wir uns gegenseitig mit offenen Augen und Herzen begegnen.
Es beginnt immer im Kleinen – bei jedem einzelnen von uns.

Hier geht es um Gedanken und Lösungen für eine gelingendes Miteinander.

In einer Zeit, in der populistische Strömungen an Einfluss gewinnen und demokratische Prinzipien unter Druck geraten, stellt sich die Frage: Wie können wir ein Miteinander gestalten, das auf Verantwortung und gemeinsamen Werten basiert?

Und weil dies so ist, müssen wir auch die Demokratie als bisher beste Regierungsform in Frage stellen – siehe die Wahlerfolge der populistische und offen faschistische Parteien. Sokrates hat hierfür die Idee der Meritokratie entwickelt:

Hier stellt sich wiederum die Frage: wer entscheidet wie, darüber wer Experte ist? Selbst die Wissenschaft wird immer wieder mal von Lobbyorganisationen benutzt um ihre Interessen durchzusetzen. Und auch den ‚Experten‘ in Führungspositionen mangelt es ganz offensichtlich immer wieder an tatsächlichem Expertenwissen – oder sie entscheiden sich willentlich oder unwillentlich gegen offensichtliche und wissenschaftliche Erkenntnisse und gegen ethisch moralisches Handeln. Ihr handeln scheint zumeist davon getrieben zu sein ihre Macht zu erhalten, bzw. im Idealfall zu auszubreiten.

Philosophie über die Vermeidung der Macht der Dummen

Die Beachtung der in diesem Kapitel aufgeführten Aspekte legen hier wichtige Grundlagen.

Accountability

Ich habe vor vielen Jahren das Buch ‚Kinder lernen aus den Folgen‘ von Rudolf Dreikurs und Loren Grey gelesen (die neuere Ausgabe heißt ‚Kinder fordern uns heraus‘). Dies gilt aus meiner Sicht 1:1 auch für ‚Erwachsene‘. Heißt, damit sich eine Werte- und gemeinwohlorientierte Gesellschaft gut entwickeln kann, das die Handelnden die gegen die allgemein anerkannten Werte verstoßen, für ihr Verhalten ‚accountable‘ gemacht werden können und spürbare ‚Konsequenzen‘ erleben.

Grundlage hierfür ist ein allgemein anerkannter Wertekodex wie z.B. die UN Menschenrechtskonvention, EU Charta, … welche aber immer wieder auch angepasst werden müssen, wie z.B. den Schutz unseres Klimas. Bessere wäre noch es gäbe einen Kodex der Menschenpflichten – so wie Gandhi es wollte.

  1. große Herausforderung ist also die Beschreibung und Anerkennung von gemeinsamen Werten
  2. große Herausforderung ist die Schaffung von Regelungen zum Einhalten dieser Werte – konsequent, aber ohne einen Überwachungsstaat.

Freiheit durch Vertrauen

Eine Gesellschaft, in der Menschen frei von Angst leben können, fördert Engagement und Innovation. Angst hingegen führt zu Rückzug und Anpassung. Es ist daher essenziell, Strukturen zu schaffen, die Sicherheit und Vertrauen gewährleisten, ohne in Überwachung abzudriften.